Beiträge vom April 2007

Guys like YOU

April 30, 2007 · 2 Kommentare

Blick aus meinem Fenster Guys like YOU

Picknick-Grill Picknick

We-Bericht:
Habe an diesem Wochenende zwei wunderschöne Tage verlebt. Am Samstag kurz inner Cello-Bar gearbeitet, dann am Kiessee gewesen und abends im Myer’s. Geplant war zwar der Auftritt von „Polished“ im MaxL, aber daraus ist irgendwie doch nur zum Teil was geworden. Meine Begleitungen und ich haben ihnen aus der Ferne mit einem Eis in der Hand und einem tollen Göttinger Nachthimmel ĂŒber uns gelauscht.. Nachts vor lauter Chillerei erstmal 12 Stunden geschlafen. Sonntag dann am Roko-Beach zum Grillen getroffen, abends Film geguckt („Lieben und Lassen“) und Zeit mit Menschen verbracht, die mir echt am Herzen liegen. Deshalb ist euch auch dieser Eintrag gewidmet: Ich bin froh und dankbar, dass ihr so, jeder auf seine Weise, fĂŒr mich da seid, mir eure Schultern zum Anlehnen leiht und ich Kraft aus euch schöpfen darf. Ich möchte euch dafĂŒr danken und hoffe, ich kann eines Tages ein bisschen von dem zurĂŒckgeben, was ihr mir heute gegeben habt und noch gebt. Auf dass bald wieder bessere Zeiten herrschen! :-)

Zum Abschluss noch ein paar Zeilen aus einem Song („Invisible Ink“) von Aimee Mann und ein kleines Video.. Das Video zum Zitat gabs leider nicht, aber das hier trifft dennoch meine derzeitige Stimmung. Sonntag Nacht um 01:42 Uhr in Göttingen.. :-)

There comes a time when you swim or sink
So I jumped in the drink
Cause I couldn’t make myself clear

Maybe I wrote in invisible ink
Oh I’ve tried to think
How I could have made it appear

But another illlustration is wasted
Cause the results are the same
I feel like a ghost who’s trying to move your hands
over some Ouija board in the hopes I can spell out my name

What some take for magic at first glance
Is just sleight of hand depending on what you believe
Something gets lost when you translate
It’s hard to keep straight
Perspective is everything

Kategorien: My Life

Beste Freunde

April 27, 2007 · Kommentar schreiben

Beste Freunde sind so eine Sache. Sie kennen einen so gut, wie niemand sonst. Besser als die eigenen Eltern, besser als andere Freunde und manchmal sogar besser, als der geliebte Partner. Sie gehen mit uns durch Höhen und Tiefen, fangen uns auf und trocknen unsere TrĂ€nen, wenn es notwendig ist. Sie freuen sich mit uns, sie waschen uns aber auch den Kopf, wenn wir mal wieder zu hoch hinaus wollten. Sie können aber auch gemein sein, denn sie kennen unsere SchwĂ€chen, haben Teil an den „alten Geschichten“ oder sind gar ein Teil von ihnen. Nichtsdestotrotz will man aber trotzdem nicht auf sie verzichten und ist letztlich froh, dass man sie an seiner Seite hat. Alles klar?! Ruf mich an ;-)

Kategorien: My Life

BestĂ€ndig unbestĂ€ndig

April 25, 2007 · 3 Kommentare

Kopfschmerzen Arbeit

Komischer Tag irgendwie. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Bin heute morgen frĂŒh aufgewacht und war fit und dachte eigentlich, der Tag wĂŒrde ein Guter werden. Jetzt schleicht er so dahin und keine Form von Motivation will sich meiner bemĂ€chtigen. Außerdem habe ich seit Tagen Kopfschmerzen. Ich rĂ€ume Zeugs hin und her, putze ein bisschen in der Gegend rum und irgendwie ist alles unbequem. Ich bin unbequem, die Sachen drumrum sind unbequem und die Menschen, die meinen Alltag stellen auch. Irgendwie hat jeder grad ne Macke oder schiebt nen Affen. Es wird Sommer so scheint mir und das bringt alle durcheinander. Zu allem Überfluss kackt mein Arbeitslaptop stĂ€ndig ab und ich muss mit der anderen alten Gurke durch die Gegend daddeln. Auf nichts und niemanden ist Verlass :-) Nur auf die Arbeit. Die hat heute pĂŒnktlich um 9:00 Uhr angerufen und mich 1,5h frĂŒher zum Arbeiten bestellt. Dass ich keine Lust habe und Kopfschmerzen und lieber mit mir allein wĂ€re, ist ihr natĂŒrlich egal. So ist sie – die Arbeit. Das einzig zur Zeit BestĂ€ndige in meinem Leben.. neben den Kopfschmerzen natĂŒrlich.

Kategorien: My Life

Weil ich meine Digi vergessen habe..

April 22, 2007 · Kommentar schreiben

Der Bus setzt sich schwerfĂ€llig in Bewegung und ruckelt mit mĂ€ĂŸiger Geschwindigkeit ĂŒber den unebene Straße. Rechts und links Landschaft, nichts als Landschaft, Bilderbuchlandschaft. BĂ€ume, Wiesen, Pferde und KĂŒhe, ein heller Himmel und Fröhlichkeit in der Luft. Die Haltestellen des Busses liegen relativ nahe beieinander, so komme ich nicht wirklich dazu die Postkarte auf meinen Knien zu beschreiben. Der Stift krakelt schief ĂŒber das Papier und das Drumrum lenkt mich ab: Zu uneben die Straßen, zu angenehm die Landschaft, zu unwirsch lenkend der Busfahrer.

Wieder eine Haltestelle. Der Fahrer stellt den Motor ab, wir sind am Ziel. Steigen aus und stehen auf einer staubigen Straße mitten in einem kleinen Dorf. Vor uns ein AutoanhĂ€nger mit vergilbten Plakaten, die eine lĂ€ngst vergangene Oldie-Fete ankĂŒndigen. Wir setzen uns in Bewegung, immer der Ortshauptstraße nach, am alten, baufĂ€lligen Sparmarkt rechts, immer den Berg hoch. Rechts und links von uns liebevolle Ein- und ZweifamilienhĂ€user, Hunde hinter ZĂ€unen, Kinder auf Inlinern, Erwachsene in GĂ€rten, die uns musternd betrachten, ich habe das BedĂŒrfnis sie zu grĂŒĂŸen. Meine Begleitung grinst: „Du Dorfkind!“

Weiter geht es den Berg hoch, bald kommt ein Wald in Sicht. Die Straße, die zunĂ€chst geteert war, wird zu Kopfsteinpflaster und schließlich zu Schutt. Zu braunem, staubigen Schutt, der sich dicht auf unsere Schuhe legt und bei jedem Schritt aufwirbelt. Wiesen rahmen den Weg zu beiden Seiten ein, sie sind mit Stacheldraht umzĂ€unt. Die GrĂ€ser blĂŒhen schon, ich verspĂŒre ein leichtes Jucken in der Nase. In der Ferne zwei Menschen, die auf Pferden ĂŒber die Wiesen jagen. Idylle. Es mutet an, wie in einer anderen Welt: Eben noch in meinen betonenen vier WĂ€nden in der Stadt, und jetzt hier „auf dem Land“ – irgendetwas fĂ€llt von mir ab und das Vertraut-Idyllische nimmt seinen Platz ein.

Am Waldrand angekommen, folgen wir dem Weg weiter, der sich um einen HĂŒgel schlĂ€ngelt und auf dessen Spitze uns ein kleines Holzhaus mit hellbraunen Ziegeln und butzigen Fenstern entgegenlacht. Auf dem HĂŒgel angekommen, stehen wir auf dessen höchster Erhebung, schöpfen nach Luft und schauen runter ins Tal. Auf die kleinen HĂ€user, die Wiesen und BĂ€ume, die wenigen Straßen. Die Sicht ist klar, die Luft rein und die AtmosphĂ€re verschlĂ€gt einem den Atem.

Dann schließlich nach einer Weile, als wir ins das Haus einkehren, fĂ€llt mein Blick auf eine Feuerstelle und ich weiß, dass dies ein schöner Abend werden wird.

Kategorien: My Life

Grusel

April 19, 2007 · 2 Kommentare

Und weiter gehts im Leben der kleinen perspunkt. Wir wollen ja keinen RĂŒckfall Ă  la altes Blog erleben.. ;-)

Der Tag, an dem die Cinemaxx-Bonus-Card voll war :-)

Heute viel durch die Gegend telefoniert, mir so meine Gedanken gemacht, wenig fĂŒr die Uni bzw. das Examen geschafft und ansonsten eigentlich keine Faxen angezettelt. Vorhin mit Tina im Kino gewesen („VerfĂŒhrung einer Fremden“ – genau das Richtige fĂŒr alle, die ein bisschen irre sind oder solche Filme mögen *g*) und versucht abzuschalten. SpĂ€tvorstellung im Cinemaxx ist ĂŒbrigens echt gruselig: Ganze sechs Personen im Kinosaal, eine SuperkĂ€lte selbst fĂŒr meinen Geschmack, viel zu viel Werbung angesichts einer SpĂ€tvorstellung und nach dem Film im Forum und auf den GĂ€ngen keine Menschenseele zu sehen, selbst auf der Damentoilette musste man nicht mal anstehen.. Ansonsten noch einen steinalten, buckeligen Kino-WĂ€chter in einer Nische entdeckt, der wie ein ĂŒbrig gebliebenes Relikt aus lĂ€ngst vergangenen Zeiten wirkte. Gut, dass ich dem nicht alleine begegnet bin, das Cinemaxx an sich war schon Grusel genug!

Aufgrund all dieser spannenden Beobachtungen bin ich nun geschafft fĂŒr heute und gehe schlafen. Euch Nachteulen noch ein paar schöne Stunden da draußen!

Kategorien: My Life