Hello again. Nun habe ich ja schon länger nichts mehr geschrieben, also wirds Zeit für nen kleinen Zwischenbericht, was ich so mach und wohin es mich verschlagen hat. Seit letztem Freitag bin ich mal wieder in der Heimat und vertreibe mir die Zeit mit Weggehen, Chillen, Labern und Langweilen. Bisher ist bis auf das eine oder andere überraschende Gespräch nichts Spannendes passiert, das Beste in den letzten Tagen war wohl, dass Anne jetzt endlich Internet und Telefon hat und unsere alte Stalkerfreundschaft weitergehen kann. Manoman, das hab ich ziemlich vermisst. Ungestörtes Telefonieren *seuftz* Jaja, ich bin ein Kommunikationsjunkie, ich weiß..
Apropos – Kommunikation. Gestern Abend aufm „Netzwerk-Treffen“ von ehrenamtlichen JVA-Mitarbeitern gewesen und echt mal wieder so nen richtigen Kommunikationsflash bekommen. Von den zwanzig Anwesenden waren bestimmt sechs Leute Lehrer / VHS-Lehrende und der Rest entweder Kirchenvertreter, Privatpersonen oder Leute aus wirklich interessanten Verbänden (z.B. „Gefährdetenhilfe“, „Anonyme Alkoholiker“, „Jugendhilfe“, etc.). Bei dem Treffen wurde ein schwedisches Konzept zur Gefangenenentlassung vorgestellt, in dem so genannte „Vision-Rooms“ geschaffen wurden, die (zugegeben abstrakt) als „Fenster zur Gesellschaft“ gesehen und genutzt werden. Was es damit genau auf sich hat und wie eine deutsche Version eines „Vision-Rooms“ aussehen könnte, wird die Zeit zeigen, schließlich ist das das erste Projekt dieser Art in Deutschland. Darüber hinaus bin ich im „Kompetenzteam“ zur Entwicklung dieses Raumes und werde sicher noch an anderer Stelle mehr davon berichten. Weiter gabs Gespräche um und über das „Schreibwerkstatt“-Projekt mit dem Resultat, dass es durchaus Leute aus dem Bereich der Schule und Erwachsenenbildung gibt, die sich vorstellen könnten am Projekt teilzunehmen oder es zu begleiten. Und jetzt das Beste: So wie es aussieht könnte ich eventuell bald wieder in der Jugendarbeit tätig werden und dort meine Projekte weiter umsetzten. Das wäre natürlich echt der Traum, den ich hab. Erwachsenenhilfe ist schon okay, aber im Grunde habe ich mich ja schon immer mehr im Bereich der Jugendarbeit gesehen. Man, wenn das was werden würde – wohooo
Bei all den neben“beruflichen“ Fisimatenten darf mein Examen natürlich nicht auf der Strecke bleiben – tuts auch nicht. Dies hier ist meine letzte Woche, die ich noch chillen kann, ab nächster Woche gehts leider wieder los. Aber je schneller das Examen umgeht, desto eher kann ich mich den Dingen oder Menschen widmen, die mich nun wirklich interessieren.
Heute gehts ansonsten nachher mal schwimmen, vorher les ich noch ne Hausarbei Korrektur und dann schauen wir mal.. Euch einen schönen Tag!