Endlich mal wieder acht Stunden durchgeschlafen, tief und fest und keine Erinnerung an abscheuliche Träume. Kopfschmerzen habe ich immer noch, aber vielleicht auch schon wieder
Heute bin ich positiver und gesprächiger drauf. Kurze Ergänzung zum gestrigen Tag: Ich bin nach der Prüfung nicht nach Hause und auf die Weihnachtsfeier inne JA gefahren, um 15:00 Uhr sollte die beginnen und ich hätte erst gegen 17:00 Uhr da sein können – da wäre die ganze Veranstaltung grad wieder vorbei gewesen. So war ich ne Runde shoppen, nach Weihnachtsgeschenken stöbern und hab versucht meine „neue Freiheit“ zu genießen. Ging scheinbar gestern ein bisschen schief, aber ich übe mich ja noch!
Gestern Nacht bin ich in meiner eigenartigen Stimmung noch bei einem ziemlich tollen Film hängen geblieben:
So viel möchte ich eigentlich gar nicht darüber schreiben, außer dass der Film genau das wiedergibt, was ich mit meinen Schreibwerkstätten in den JVAs erreiche: Identität, Offenheit, Vertrauen und ein Stück Ausbruch und Magie. Ich weiß nicht, ob ich so weit gehen kann, diese Kurse als „sichere Insel“ zu bezeichnen, aber es ist immer wieder erstaunlich, faszinierend und ehrend, wenn ich erleben darf, wie sehr Menschen auf mein Engagement reagieren und wie unglaublich viel ich zurück bekomme. Wenn die Lehrerin in diesem Film von einer „tiefen Befriedigung“ spricht und einem Lebenssinn, dann klingt das ziemlich idealistisch, aber ich kann es nachvollziehen! Sicher hat der Film das eine oder andere kitschige und stereotype Manko, aber Gesamtstimmung und Aussage machen das großzügig wett. Kurzum – wenn ihr einen Einblick haben wollt von dem, was ich mache, und meine Leidenschaft dafür ein Stück mehr verstehen möchtet – schaut euch diesen Film an! Ihr werdet es nicht bereuen..
