Sonnenschein, Wärme, freundliche Gesichter, Lachen überall. Ein klasse Tag, der schon durch meinen Besuch in der Sprechstunde meiner Examensarbeitsprofessorin eingeläutet wurde, die Arbeit liegt in den letzten Zügen, denke mal in gut drei Wochen gebe ich ab.. Sie ist zufrieden mit meinem Schreibstil, mit meiner Art, die Arbeit anzugehen und auch inhaltlich passt es – kurzum, wir sind auf einer Wellenlänge, was könnte es Besseres geben? Zudem laufen meine ersten Referendariatsbewerbungen: Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Baden Württemberg. Anfang nächster Woche darf ich noch nen „großen“ Erste Hilfe-Kurs (16h) machen, dann kann Baden Württemberg auch raus. Ab August geht dann der nächste Schwung raus.
Was gibts sonst Neues? Letzte Woche war ich auf der Asta-Lesung „Studenten lesen aus verbrannten Büchern“ zum Gedenken an die Bücherverbrennungen vom 10. Mai 1933. Es war eine fesselnde Vorstellung, die mich gepackt und bewegt hat; unheimlich berührend. Im Anschluss war ich mit den Veranstaltern noch was trinken und siehe da- ich wurde in ein Gespräch mit meinem Lieblingsprof. aus Literatur verwickelt, den ich zu Beginn meiner Examensmeldung irre gerne als Erstkorrektor meiner Exarbeit gehabt hätte. Damals ist er ins Ausland gegangen und musste mein Gesuch ablehnen, jetzt ist er wieder da und hat mich gebeten, die Zweitkorrektur übernehmen zu dürfen. Als ich das vernommen hatte, bin ich fast vom Stuhl gefallen und hab bestimmt wie ein Auto geguckt- bevor mir ein begeistertes „Ja, selbstverständlich“ über die Lippen kam. Bleibt mir nur zu sagen: Alles wendet sich zum Guten, manches früher, manches später. Und mit diesen weisen Worten verabschiede ich mich jetzt in die Mittagspause, Mensa und Campus rufen, die Sonne will genutzt werden.
Bis später aufm Dies…