Monatsarchiv: April 2007

Guys like YOU

Blick aus meinem Fenster Guys like YOU

Picknick-Grill Picknick

We-Bericht:
Habe an diesem Wochenende zwei wunderschöne Tage verlebt. Am Samstag kurz inner Cello-Bar gearbeitet, dann am Kiessee gewesen und abends im Myer’s. Geplant war zwar der Auftritt von „Polished“ im MaxL, aber daraus ist irgendwie doch nur zum Teil was geworden. Meine Begleitungen und ich haben ihnen aus der Ferne mit einem Eis in der Hand und einem tollen Göttinger Nachthimmel über uns gelauscht.. Nachts vor lauter Chillerei erstmal 12 Stunden geschlafen. Sonntag dann am Roko-Beach zum Grillen getroffen, abends Film geguckt („Lieben und Lassen“) und Zeit mit Menschen verbracht, die mir echt am Herzen liegen. Deshalb ist euch auch dieser Eintrag gewidmet: Ich bin froh und dankbar, dass ihr so, jeder auf seine Weise, für mich da seid, mir eure Schultern zum Anlehnen leiht und ich Kraft aus euch schöpfen darf. Ich möchte euch dafür danken und hoffe, ich kann eines Tages ein bisschen von dem zurückgeben, was ihr mir heute gegeben habt und noch gebt. Auf dass bald wieder bessere Zeiten herrschen! 🙂

Zum Abschluss noch ein paar Zeilen aus einem Song („Invisible Ink“) von Aimee Mann und ein kleines Video.. Das Video zum Zitat gabs leider nicht, aber das hier trifft dennoch meine derzeitige Stimmung. Sonntag Nacht um 01:42 Uhr in Göttingen.. 🙂

There comes a time when you swim or sink
So I jumped in the drink
Cause I couldn’t make myself clear

Maybe I wrote in invisible ink
Oh I’ve tried to think
How I could have made it appear

But another illlustration is wasted
Cause the results are the same
I feel like a ghost who’s trying to move your hands
over some Ouija board in the hopes I can spell out my name

What some take for magic at first glance
Is just sleight of hand depending on what you believe
Something gets lost when you translate
It’s hard to keep straight
Perspective is everything

Beste Freunde

Beste Freunde sind so eine Sache. Sie kennen einen so gut, wie niemand sonst. Besser als die eigenen Eltern, besser als andere Freunde und manchmal sogar besser, als der geliebte Partner. Sie gehen mit uns durch Höhen und Tiefen, fangen uns auf und trocknen unsere Tränen, wenn es notwendig ist. Sie freuen sich mit uns, sie waschen uns aber auch den Kopf, wenn wir mal wieder zu hoch hinaus wollten. Sie können aber auch gemein sein, denn sie kennen unsere Schwächen, haben Teil an den „alten Geschichten“ oder sind gar ein Teil von ihnen. Nichtsdestotrotz will man aber trotzdem nicht auf sie verzichten und ist letztlich froh, dass man sie an seiner Seite hat. Alles klar?! Ruf mich an 😉

Beständig unbeständig

Kopfschmerzen Arbeit

Komischer Tag irgendwie. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Bin heute morgen früh aufgewacht und war fit und dachte eigentlich, der Tag würde ein Guter werden. Jetzt schleicht er so dahin und keine Form von Motivation will sich meiner bemächtigen. Außerdem habe ich seit Tagen Kopfschmerzen. Ich räume Zeugs hin und her, putze ein bisschen in der Gegend rum und irgendwie ist alles unbequem. Ich bin unbequem, die Sachen drumrum sind unbequem und die Menschen, die meinen Alltag stellen auch. Irgendwie hat jeder grad ne Macke oder schiebt nen Affen. Es wird Sommer so scheint mir und das bringt alle durcheinander. Zu allem Überfluss kackt mein Arbeitslaptop ständig ab und ich muss mit der anderen alten Gurke durch die Gegend daddeln. Auf nichts und niemanden ist Verlass 🙂 Nur auf die Arbeit. Die hat heute pünktlich um 9:00 Uhr angerufen und mich 1,5h früher zum Arbeiten bestellt. Dass ich keine Lust habe und Kopfschmerzen und lieber mit mir allein wäre, ist ihr natürlich egal. So ist sie – die Arbeit. Das einzig zur Zeit Beständige in meinem Leben.. neben den Kopfschmerzen natürlich.

Weil ich meine Digi vergessen habe..

Der Bus setzt sich schwerfällig in Bewegung und ruckelt mit mäßiger Geschwindigkeit über den unebene Straße. Rechts und links Landschaft, nichts als Landschaft, Bilderbuchlandschaft. Bäume, Wiesen, Pferde und Kühe, ein heller Himmel und Fröhlichkeit in der Luft. Die Haltestellen des Busses liegen relativ nahe beieinander, so komme ich nicht wirklich dazu die Postkarte auf meinen Knien zu beschreiben. Der Stift krakelt schief über das Papier und das Drumrum lenkt mich ab: Zu uneben die Straßen, zu angenehm die Landschaft, zu unwirsch lenkend der Busfahrer.

Wieder eine Haltestelle. Der Fahrer stellt den Motor ab, wir sind am Ziel. Steigen aus und stehen auf einer staubigen Straße mitten in einem kleinen Dorf. Vor uns ein Autoanhänger mit vergilbten Plakaten, die eine längst vergangene Oldie-Fete ankündigen. Wir setzen uns in Bewegung, immer der Ortshauptstraße nach, am alten, baufälligen Sparmarkt rechts, immer den Berg hoch. Rechts und links von uns liebevolle Ein- und Zweifamilienhäuser, Hunde hinter Zäunen, Kinder auf Inlinern, Erwachsene in Gärten, die uns musternd betrachten, ich habe das Bedürfnis sie zu grüßen. Meine Begleitung grinst: „Du Dorfkind!“

Weiter geht es den Berg hoch, bald kommt ein Wald in Sicht. Die Straße, die zunächst geteert war, wird zu Kopfsteinpflaster und schließlich zu Schutt. Zu braunem, staubigen Schutt, der sich dicht auf unsere Schuhe legt und bei jedem Schritt aufwirbelt. Wiesen rahmen den Weg zu beiden Seiten ein, sie sind mit Stacheldraht umzäunt. Die Gräser blühen schon, ich verspüre ein leichtes Jucken in der Nase. In der Ferne zwei Menschen, die auf Pferden über die Wiesen jagen. Idylle. Es mutet an, wie in einer anderen Welt: Eben noch in meinen betonenen vier Wänden in der Stadt, und jetzt hier „auf dem Land“ – irgendetwas fällt von mir ab und das Vertraut-Idyllische nimmt seinen Platz ein.

Am Waldrand angekommen, folgen wir dem Weg weiter, der sich um einen Hügel schlängelt und auf dessen Spitze uns ein kleines Holzhaus mit hellbraunen Ziegeln und butzigen Fenstern entgegenlacht. Auf dem Hügel angekommen, stehen wir auf dessen höchster Erhebung, schöpfen nach Luft und schauen runter ins Tal. Auf die kleinen Häuser, die Wiesen und Bäume, die wenigen Straßen. Die Sicht ist klar, die Luft rein und die Atmosphäre verschlägt einem den Atem.

Dann schließlich nach einer Weile, als wir ins das Haus einkehren, fällt mein Blick auf eine Feuerstelle und ich weiß, dass dies ein schöner Abend werden wird.

Grusel

Und weiter gehts im Leben der kleinen perspunkt. Wir wollen ja keinen Rückfall à la altes Blog erleben.. 😉

Der Tag, an dem die Cinemaxx-Bonus-Card voll war :-)

Heute viel durch die Gegend telefoniert, mir so meine Gedanken gemacht, wenig für die Uni bzw. das Examen geschafft und ansonsten eigentlich keine Faxen angezettelt. Vorhin mit Tina im Kino gewesen („Verführung einer Fremden“ – genau das Richtige für alle, die ein bisschen irre sind oder solche Filme mögen *g*) und versucht abzuschalten. Spätvorstellung im Cinemaxx ist übrigens echt gruselig: Ganze sechs Personen im Kinosaal, eine Superkälte selbst für meinen Geschmack, viel zu viel Werbung angesichts einer Spätvorstellung und nach dem Film im Forum und auf den Gängen keine Menschenseele zu sehen, selbst auf der Damentoilette musste man nicht mal anstehen.. Ansonsten noch einen steinalten, buckeligen Kino-Wächter in einer Nische entdeckt, der wie ein übrig gebliebenes Relikt aus längst vergangenen Zeiten wirkte. Gut, dass ich dem nicht alleine begegnet bin, das Cinemaxx an sich war schon Grusel genug!

Aufgrund all dieser spannenden Beobachtungen bin ich nun geschafft für heute und gehe schlafen. Euch Nachteulen noch ein paar schöne Stunden da draußen!