Monatsarchiv: Dezember 2007

Freedom Writers

Endlich mal wieder acht Stunden durchgeschlafen, tief und fest und keine Erinnerung an abscheuliche Trume. Kopfschmerzen habe ich immer noch, aber vielleicht auch schon wieder 😉 Heute bin ich positiver und gesprchiger drauf. Kurze Ergnzung zum gestrigen Tag: Ich bin nach der Prfung nicht nach Hause und auf die Weihnachtsfeier inne JA gefahren, um 15:00 Uhr sollte die beginnen und ich htte erst gegen 17:00 Uhr da sein knnen – da wre die ganze Veranstaltung grad wieder vorbei gewesen. So war ich ne Runde shoppen, nach Weihnachtsgeschenken stbern und hab versucht meine „neue Freiheit“ zu genieen. Ging scheinbar gestern ein bisschen schief, aber ich be mich ja noch!

Gestern Nacht bin ich in meiner eigenartigen Stimmung noch bei einem ziemlich tollen Film hngen geblieben:

Freedom Writers

So viel mchte ich eigentlich gar nicht darber schreiben, auer dass der Film genau das wiedergibt, was ich mit meinen Schreibwerksttten in den JVAs erreiche: Identitt, Offenheit, Vertrauen und ein Stck Ausbruch und Magie. Ich wei nicht, ob ich so weit gehen kann, diese Kurse als „sichere Insel“ zu bezeichnen, aber es ist immer wieder erstaunlich, faszinierend und ehrend, wenn ich erleben darf, wie sehr Menschen auf mein Engagement reagieren und wie unglaublich viel ich zurck bekomme. Wenn die Lehrerin in diesem Film von einer „tiefen Befriedigung“ spricht und einem Lebenssinn, dann klingt das ziemlich idealistisch, aber ich kann es nachvollziehen! Sicher hat der Film das eine oder andere kitschige und stereotype Manko, aber Gesamtstimmung und Aussage machen das grozgig wett. Kurzum – wenn ihr einen Einblick haben wollt von dem, was ich mache, und meine Leidenschaft dafr ein Stck mehr verstehen mchtet – schaut euch diesen Film an! Ihr werdet es nicht bereuen..

Unglcklich

Das Beste gegen Unglcklichsein, ist Glcklichsein, und es ist mir egal, was die anderen sagen.

Elisabeth McCracken

Komischer Tag heute, komischer Abend, komische Nacht, die da auf mich zukommt. Habe heute die letzte meiner Prfungen hinter mich gebracht – Politik mit ner 1,5 – und trotzdem fehlt jeder Glanz in meinen Augen, meine Seele ist nicht froh und ich fhle mich beschwert. Grad luft so ne Reportage auf Vox ber Jugendschicksale inner Psychiatrie und ich kann nicht wegschalten. Das zieht mich runter. Gut, dass es morgen zu meiner Familie geht!

Neuer Tag, neues Glck. Nach einer unruhigen, halb durchquatschten Nacht (Thema: „Wenn man Diana Gabaldons Highland-Saga verfilmen wrde, welche Schauspieler kmen fr Clare und Jamie, welche fr Frank, Brianna und *wie heit Briannas Mann nochmal* in Frage?“) haben Judith und ich uns heut morgen ausm Bett geqult – sie um ihre Examensarbeit abzugeben (hey.. ich bin STOLZ auf dich 😉 – ich um mein allerletztes Thesenpapier ever bei meinem Politikprof. einzuwerfen, der mich morgen um 13:00 Uhr nen Kopf krzer machen wird.

Ich hab soo keine Lust und keine Kraft mehr, am liebsten wrde ich den ganzen Tag im Bett bleiben, lesen (Uwe Timm: „Am Beispiel meines Bruders“), die Glotze anschmeien, um mich vom „Unterschichtenfernsehen“ bis ins Unendliche berieseln zu lassen, zwischendurch ne halb anspruchsvolle Dvd reinschmeien, um nicht ganz zu verblden, Kakao trinken, telefonieren und vor allem – meinen Kopf nicht anstrengen! 🙂 Nicht nachdenken, nichts machen, einfach nur vor mich hinvegetieren, bis ich mich vom Stress der letzten Wochen erholt hab!

Der realistische Plan ist natrlich anders: Mir ist schlecht und ich hab Bauchschmerzen, weil morgen die Prfung ist und ich mich schon wieder durch den Tag mogel, ich hab keine Klamotten gewaschen und muss mal berlegen, ob ich das hier noch mach oder erst bei meiner Familie, morgen hab ich um 13:00 Prfung und muss um 15:00 Uhr auf ner Weihnachtsfeier in der JA Bckeburg sein. Wenn ich mir ein Bein ausreie und meinem Prof. sag, dass er mich schneller prfen soll, schaff ichs vielleicht zu 16:00 Uhr. Dann ist die Autobatterie vom heimatlichen Fiesta, den ich mit meinem Bruder teile, schwach auf der Brust und ich bleib 100pro irgendwo stehen, mal abgesehen von dem Familienkuddelmuddel, das ich mir bis einschlielich Mittwoch geben darf. Ich glaube, ich lasse Weihnachten dieses Jahr einfach ausfallen.. genug Dvds hab ich ja 🙂

Abseits vom Lernen

Viele von euch haben ja sicher schon von dieser tollen Bereitstellung von Sub-Kopierkarten fr die Studenten der Philosophischen Fakultt gehrt – und ebenso, dass diese Dinger aus unseren Studiengebhren bezahlt werden. Sei es, wie es sei, doof ist das, aber vom Kuchen will ich trotzdem was abhaben. Und so haben Judith und ich gestern morgen mal das Dekanat der Philosophischen Fakultt heimgesucht und es um 800 Kopien erleichtert. Man soll ja schlielich nichts verkommen lassen! 😉

Na ratet mal..

Menschheit – ich komme!! *yeahyeahyeah* Hab mich letztes Wochenende um nen neuen Job gekmmert und heute das Vorstellungsgesprch erfolgreich berlebt. Anfang Januar heit es wieder Tabletts, Cocktails, Kornmarkt, „Sonne“ und die beste gebackene Kartoffel ever. Na.. wo fang ich an?? 🙂