Monatsarchiv: Februar 2008

Lebensmusik

Wenn es eine Musik gbe, die in der Lage wre, meine glcklichsten und leichtesten Gefhle wiederzuspiegeln, dann knnte es nur diese hier sein. Schliet die Augen, lehnt euch zurck und lasst die folgenden drei Minuten auf euch wirken. Schreibt mir dann nen Comment.

First cut is the deepest

Ja, ich wei, lange nichts geschrieben. Geht mir ein wenig brodelig im Moment, war viel bei meiner Familie und bin innerhalb unseres Hauses auf eine Etage mit meinem Bruder gezogen. Vorher hab ich mein Zimmer bei meinem Vater in der Wohnung gehabt. Nun ist es besser: Eigene Eingangstr, eigene Kche und Bad, und mehr Freiheiten innerhalb des Familienclans.. so wurde es mir zumindest angepriesen. Naja, egal. Ist schon gut so.

Sonst les ich die Lektre fr meine Examensarbeit. Das ist deprimierend und schwierig, Exilromane an sich sind deprimierend und schwierig, melancholisch, aufrttelnd und knnen einen zu Trnen rhren. Besonders wenn es sich um die Liebesgeschichte aus Remarques „Arc de Triomphe“ handelt. Vieles davon hat mit mir zu tun, vor allem wenn es um diese Sache Einsamkeit / Zweisamkeit bzw. Nhe – Distanz geht. Ich glaub, ich werd die nchsten Tage mal ein paar schne und traurige Zitate posten – nur damit ihr schonmal gewarnt seid..

Ansonsten gehts nchste Woche wohl nochmal fr nen Kurztrip nach Bckeburg, ein neues Knastzeitungstreffen steht an. Weiter gibts nichts Neues. Ich hab mir nen Masterplan berlegt, der sich mit meinen letzten Monaten hier in Gttingen beschftigt. Der blde Plan sorgt in meinem Inneren allerdings mehr fr Unruhe und Aufregung, anstatt mich zu beruhigen und mir das Gefhl zu geben, ich folge „meinem roten Faden“. Alles ein bisschen viel.

Kommendes Wochenende ist wieder Kellnern angesagt. Immerhin kann ich endlich mal wieder ein Wochenende in Gttingen verbringen, ein bisschen strukturierter Alltag tut auch mir ganz gut.

Rtsel

Was passiert, wenn man mich in einen Raum mit 150 privaten Fachhochschlern steckt, kellnern lsst und ca. 80% von denen dem Glimmstngel frnen??

Zukunftaussichten

So, da bin ich wieder. Sorry mal an alle, dass ich momentan so abwesend und schwer erreichbar bin. Der Umzug innerhalb meines „Zweitwohnsitzes“ gestaltet sich langwieriger als ich dachte und erfordert meine Anwesenheit bei meiner Familie. Mein ehemaliges Zimmer ist ausgerumt, das neue Zimmer ebenfalls, Tapeten und Kleister besorgt – nchste Woche gehts ans Tapete abkratzen, tapezieren, umrumen und einziehen. Und dann hab ich endlich mein eigenes Reich 😀

Ansonsten haben wir schon ne neue Mitbewohnerin gefunden: Isa. Heute kennengelernt, heute zugesagt und alles dingfest gemacht, bin froh, dass das erledigt ist, zumal ich wohl doch schon im Juni nach Hause ziehen werde und die Episode Gttingen vorbei sein wird. Das wird sehr weh tun, aber auch sehr befreien. Ich schaue dem mit gemischten Gefhlen entgegen, aber es ist nunmal mein Leben, es muss weiter gehen. Geplant ist momentan entweder n Aushilfsjob in der Schule der Hamelner JVA oder aber vier Monate aufm Kreuzfahrtschiff.. Bewerbungen laufen. Das mach ich so lange, bis ich ne Zusage vom Kultusministerium fr meinen Referendariatsplatz bekomme. Man, mir schwirrt der Kopf.

So, jetzt bgel ich nochmal fix meine Arbeitsklamotten und dann gehts gleich auf zu ner Sonderschicht – 120 Personen versorgen sich nicht von selbst 😉

SamsTag und -Nacht

Es ist Sonntag Morgen 04:13 Uhr, ich komme gerade von der Arbeit nach Hause, fhle mich zerschlagen, totmde und kaputt. Ich will nichts sehnlicher als zu schlafen, aber das Adrenalin des Abends saust noch durch meine Adern. Vor 05:30 Uhr wird das erfahrungsgem nichts. Wir hatten heute nen lateinamerikanischen Mottoabend und es war irre viel los, so viel, dass mir sogar mein – feuriger – Ex bern Weg lief. Das war auf jeden Fall cool und ein echter Spa – aber anstatt mich mit ihm und seinen / unseren alten Freunden zu betrinken, durfte ich nur Tabletts schleppen..

Ansonsten gibts nur Trauriges zu berichten. Rike ist heute ausgezogen und mir blutet das Herz. Sie war ne tolle Mitbewohnerin, zwar recht jung, aber scheinbar genau der Typ, der mir hier all die Jahre gefehlt hat. Jetzt bin ich wieder mit Martha alleine und schon schweigen wir uns an bzw. ich zieh n Gesicht und schweige vor mich hin und sie umtnzelt mich schchtern auf der Suche nach etwas Konversation und Zuneigung. Aber ich mag nicht – ich bin traurig, dass Rike weg ist.

Morgen fahre ich erstmal fr ein paar Tage nach Hause zu meiner Familie. Ein Umzug steht an, MEIN Umzug. Von der zweiten Etage ins Erdgeschoss. Endlich nicht mehr das alte Zimmer neben dem Schlafzimmer meines Vaters haben, sondern mit meinem Bruder die Erdgeschosswohnung voll in Besitz nehmen.. mit eigenem Eingang und so. Wenn das mal nicht cool ist 🙂 Montag such ich Farbe / Tapeten aus.. mal sehen.. freue mich drauf!!