Gedankenschwere Nacht

Fhlt sich alles ein bisschen komisch an heute Nacht. Ein bisschen wie frher, so melancholisch-schmerzlich. Bin vorhin ber mein altes Blog gestolpert und hab das Passwort rausgesucht, um mal ein bisschen darin zu stbern. Fehler, groer Fehler! Ich habe damals das alte Blog verlassen, um ein Neues anzufangen und einen neuen Lebensabschnitt einzuluten. Rckblickend ist mir das auch zu groen Teilen gelungen, aber wenn ich die alten Sachen lese, trifft mich das immer noch voll ins Herz. Ich bin unzufrieden mit dem neuen Blog, es ist nicht mehr voll der Intensitt, die das Alte ausgemacht hat..

Auerdem habe ich auch in der letzten Zeit nicht mehr so Lust zu schreiben, es passiert ja auch nicht viel, ich bin gejagt vom Examensdruck und meinem Studienabschluss und halte mich von allen Sachen fern, die emotional zu anstrengend werden knnten. Ich pass‘ auf mich auf, aber irgendwie hat das zur Folge, dass ich nicht mehr ganz so intensiv fhle. Aber was heit schon „intensiv“? Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich bewusst darauf achte, „den Schmerz“ aus meinem Leben zu lassen. Natrlich gibts manchmal schmerzhafte Blitze aus dem Nichts, unerwartet und fies, und das wird wohl auch noch ein bisschen so bleiben, aber ansonsten komm ich klar. Schon traurig irgendwie, wenn man Intensitt ber Gefhle wie Trauer, Wut und Enttuschung definiert, oder?

Man, kann mein Kopf mal mitm Denken aufhren?!

P.S.: In Gedenken an mein altes Blog, hier ein Song, der wunderbar dazu passt:
Like youll never see me again

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